Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen im Gesundheits- und Pflegewesen: Es fehlt an qualifiziertem Personal. In Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und bei ambulanten Diensten sind zahlreiche Stellen unbesetzt. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Pflege und medizinischer Versorgung kontinuierlich. Eine Entwicklung, die nicht nur Einrichtungen und Beschäftigte vor große Herausforderungen stellt, sondern auch die Kosten für Pflege und Betreuung in die Höhe treibt. Das Essener Unternehmen Consilium Medicare GmbH verstärkt deshalb seine Bemühungen im Bereich ganzheitlicher Personal- und Beratungsdienstleistungen.

Wenn Fachpersonal fehlt, wird Pflege zur Kostenfrage
Die Gründe für den wachsenden Pflegebedarf sind vielfältig. Die Menschen werden älter, chronische Erkrankungen nehmen zu und immer mehr Menschen benötigen aufgrund von Krankheit oder Behinderungen Unterstützung im Alltag. Gleichzeitig scheiden erfahrene Pflegekräfte altersbedingt aus dem Berufsleben aus, während es nicht in ausreichendem Umfang gelingt, Nachwuchskräfte für den Pflegeberuf zu gewinnen. Die Folge ist eine Lücke zwischen dem tatsächlichen Bedarf und den verfügbaren Fachkräften. Die Leidtragenden dabei sind Menschen, die Hilfe, Pflege und Unterstützung brauchen.
Personalnot verschärft die Situation
Der Fachkräftemangel hat längst konkrete Auswirkungen auf den Alltag in der Pflege. Wenn Stationen oder Pflegeeinrichtungen nicht über ausreichend Personal verfügen, müssen vorhandene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusätzliche Aufgaben übernehmen. Überstunden, hohe Arbeitsbelastung und ein zunehmender organisatorischer Druck können die Folge sein. Der Personalmangel wird damit zu einem Kostenfaktor. Wo qualifizierte Mitarbeiter fehlen, müssen Einrichtungen häufig auf alternative Lösungen zurückgreifen. Kurzfristige Personalengpässe können beispielsweise durch externe Kräfte ausgeglichen werden. Für die Einrichtungen ist dabei entscheidend, schnell auf qualifiziertes Personal zugreifen zu können – ohne dabei die Qualität der Versorgung aus den Augen zu verlieren.
Genau an diesem Punkt setzen spezialisierte Personalvermittler wie Consilium Medicare, an. Sie bringen Pflegekräfte und medizinisches Fachpersonal mit Einrichtungen zusammen, die dringend Unterstützung benötigen. Eine solche Vermittlung kann dazu beitragen, personelle Engpässe schneller zu überbrücken und die vorhandenen Strukturen zu entlasten.
Consilium Medicare: Personal gezielt dorthin bringen, wo es gebraucht wird
Die in Essen ansässige Consilium Medicare GmbH hat sich auf die Arbeitnehmerüberlassung im Gesundheitswesen spezialisiert. Das Unternehmen versteht sich als Partner für Einrichtungen, die kurzfristig oder dauerhaft qualifiziertes Personal benötigen.
Der Ansatz ist vergleichsweise einfach: Pflegekräfte und medizinisches Fachpersonal sollen dort eingesetzt werden können, wo sie tatsächlich gebraucht werden. Gerade bei kurzfristigen Ausfällen, personellen Engpässen oder einem dauerhaft hohen Personalbedarf kann eine schnelle Vermittlung entscheidend sein. Für Pflegeeinrichtungen bedeutet dies mehr Flexibilität bei der Personalplanung.
Anstatt bei einem akuten Engpass über längere Zeit nach geeigneten Mitarbeitern zu suchen, können Einrichtungen auf einen spezialisierten Personaldienstleister zurückgreifen. Gleichzeitig erhalten qualifizierte Fachkräfte zusätzliche berufliche Möglichkeiten und können ihre Kompetenzen in unterschiedlichen Einrichtungen und Arbeitsbereichen einsetzen.
Pflege muss auch bezahlbar bleiben
Neben der Frage nach ausreichendem Personal stellt sich eine weitere zentrale Frage: Wie kann Pflege langfristig finanzierbar bleiben? Die Kosten für Pflege und medizinische Versorgung steigen, während der finanzielle Spielraum vieler Familien, Pflegebedürftiger und Einrichtungen begrenzt ist.
Ein funktionierender Personalmarkt allein wird dieses Problem nicht lösen. Dennoch kann eine effizientere Personalplanung dazu beitragen, Kosten besser zu kontrollieren. Für die Consilium Medicare GmbH steht deshalb nach eigener Darstellung ein Ziel im Mittelpunkt: Pflege soll trotz des zunehmenden Personalbedarfs bezahlbar bleiben. Arbeitnehmerüberlassung kann dabei ein Instrument sein, um den Personaleinsatz flexibler zu gestalten und Einrichtungen in schwierigen Situationen zu unterstützen.
Fachkräfte sind der entscheidende Faktor
Trotz aller organisatorischen und technischen Möglichkeiten bleibt die Pflege eine menschliche Aufgabe. Pflegebedürftige Menschen benötigen nicht nur medizinische Versorgung, sondern auch Zeit, Aufmerksamkeit und persönliche Zuwendung. Dafür braucht es gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte.
Der Wettbewerb um diese Mitarbeiter wird deshalb in den kommenden Jahren weiter zunehmen.
Einrichtungen müssen nicht nur neue Beschäftigte gewinnen, sondern sie auch langfristig an sich binden. Gleichzeitig braucht es flexible Modelle, die es ermöglichen, kurzfristige Schwankungen beim Personalbedarf aufzufangen. Personalvermittler wie Consilium Medicare können dabei eine Schnittstellenfunktion übernehmen. Sie verbinden Einrichtungen mit qualifizierten Arbeitskräften und können damit helfen, offene Stellen schneller zu besetzen und personelle Engpässe zu überbrücken.
Eine Aufgabe für die gesamte Gesellschaft
Der Pflegenotstand lässt sich allerdings nicht allein durch Personalvermittlung lösen. Notwendig sind langfristige politische und gesellschaftliche Maßnahmen: mehr Ausbildungsplätze, bessere Arbeitsbedingungen, eine stärkere gesellschaftliche Anerkennung des Pflegeberufs und Möglichkeiten, qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland nachhaltig in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren. Bis diese Maßnahmen ihre Wirkung entfalten, bleiben Einrichtungen auf flexible und schnelle Lösungen angewiesen. Die Arbeitnehmerüberlassung kann dabei ein wichtiger Baustein sein.
Die Consilium Medicare GmbH aus Essen positioniert sich in diesem Umfeld als Partner für Pflegeeinrichtungen und medizinische Einrichtungen, die qualifiziertes Personal benötigen. Detlef von Collrepp, Geschäftsführer der Consilium Medicare, kommentiert die Thematik so: „Der Pflegenotstand ist längst nicht mehr nur eine Frage fehlender Mitarbeiter. Er ist auch eine Frage der Finanzierbarkeit und der Zukunftssicherheit des gesamten Pflegesystems. Jede qualifizierte Fachkraft, die dort eingesetzt werden kann, wo sie gebraucht wird, kann dazu beitragen, bestehende Strukturen zu entlasten.“ Personalvermittlung wird damit zu einem Instrument, um den wachsenden Herausforderungen des deutschen Gesundheitswesens zumindest einen Teil ihrer Schärfe zu nehmen – und Pflege auch in Zukunft möglichst verlässlich und bezahlbar zu gestalten.